Bewerbungstipps2018-04-21T11:59:22+00:00

Auf zur nächsten Karrierestufe – wir helfen Dir!

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf dient bei Bewerbungen als Erster Eindruck – somit muss dieser professionell, übersichtlich und aussagekräftig sein.

Wir möchten Dir auf dieser Seite ein paar kurze Tipps geben, worauf Du bei Deinem Lebenslauf achten solltest. Falls Du weitere Tipps möchtest, kannst Du uns natürlich jederzeit unverbindlich kontaktieren!

Aufbau und Länge

Der tabellarische Aufbau des Lebenslaufs hat sich bundesweit weitestgehend vereinheitlicht: Beginnend mit den Kontaktdaten folgt der berufliche Werdegang und die akademische Ausbildung. Danach werden Qualifikationen, Zertifikate, weitere (zum Beispiel ehrenamtliche) Tätigkeiten und die Fachkenntnisse aufgeführt, bevor dann die Sprachkenntnisse, nach anerkannten Standards eingestuft, genannt werden. Falls Du Hobbies nennen möchtest, werden diese an das Ende gestellt.

Die Gesamtlänge des Lebenslaufs sollte bei einer Berufserfahrung bis vier Jahre zwei DIN A4-Seiten nicht überschreiten.

Inhalt

Zu Beginn Deines Lebenslaufs nennst Du Deinen Namen, Deine Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Dein Geburtsdatum und Deinen Familienstand. Die Auflistung der Eltern und Geschwister ist weitgehend veraltet und spätestens ab dem Erwachsenenalter überwiegt die Platzeinsparung im Nutzen. Ein Foto trägt zusätzlich dazu bei, dass der Leser sich besser an Dich erinnert.

Bei der Auflistung von beruflichen Tätigkeiten und Praktika solltest Du neben dem Unternehmen, der Stellenbezeichnung und dem Zeitraum auch stichpunktartig die Tätigkeitsbereiche nennen.

Der Abschnitt Deiner akademischen Laufbahn beginnt mit Deinem zuletzt erworbenem Abschluss.
Ab der Volljährigkeit ist es bezüglich der Schulausbildung ausreichend, nur den Abschluss inklusive Note, Monat und Jahr des Erwerbs, sowie die Schule anzugeben.

Qualifikationen und Zertifikate sind wichtige Informationen und sollten unter einem eigenen Bereich mit Monats- und Jahresangabe sowie dem exakten Titel aufgelistet werden.

Die Auflistung Deiner Fachkenntnisse ist ähnlich wichtig wie die Deiner beruflichen Tätigkeit: Du gibst dem Leser einen Überblick, mit welchen Tools Du gearbeitet hast und wie gut Du mit ihnen umgehen kannst. Beginne mit Deinen besten Kenntnissen und gliedere die Angaben nach Fachbereichen.

Sprachkenntnisse werden in absteigender Reihenfolge des Niveaus angegeben. Für die Niveaubezeichnung gibt es als etablierten Standard den gemeinsamen europäischen Rahmen für Sprachen (GER bzw. CEF): Beispielsweise „Englisch: C1 – fließend in Wort und Schrift“.

Bewerbung

Die Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zur neuen Stelle.
Mit guter Vorbereitung kannst Du Dir einige Stressperlen sparen!

Im Folgenden möchten wir Dir ein paar allgemeine Tipps für Deine Bewerbung geben.
Falls Du weitere, ausführliche Tipps zu einzelnen Bereichen möchtest, kannst Du uns natürlich jederzeit unverbindlich kontaktieren! Wir helfen Dir gerne weiter.

Bestandteile der Bewerbung

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse Deiner letzten Abschlüsse (Schul- oder Hochschulabschluss, Ausbildungsnachweis, u.a.)
  • Zertifikate über Qualifikationen und Fortbildungen, falls zutreffend
  • Motivationsschreiben, falls gefordert
  • Arbeitsproben, falls branchenüblich

Reiche Deine Unterlagen per E-Mail oder über das vom Unternehmen vorgegebene Template ein. Achte darauf, dass die Dokumente in Summe eine Größe von circa 10MB nicht überschreiten und Deinen Nachnamen im Titel enthalten.

Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch

Schaue Dir die Webpräsenz der Firma in Ruhe an und mache Dir Notizen, falls Dir Fragen zum Unternehmen einfallen, die auf der Seite nicht beantwortet.
Notiere Dir ebenfalls Fragen bezüglich des Stellenangebots und der Tätigkeit: Wie viele Mitarbeiter arbeiten im Team? Wie setzt sich das Team zusammen? Gehe auch inhaltlich auf die Tätigkeiten ein: Welche Tools werden benutzt? Wieviel Budget steht dem Team zur Verfügung?

Du wirst im Gespräch womöglich auf Deine Stärken angesprochen, die Du anhand eines vergangenen Projektes gut untermauern kannst. Überlege, welches Projekt Dir in Deinem bisherigen Berufsleben, vor allem kürzliche, Deine Stärken besonders betont.
Mache Dir ebenfalls über Deine Schwächen Gedanken. Falls Du danach gefragt wirst, solltest Du keinesfalls ausweichend oder gar humoristisch antworten. Erzähle kurz, welches Verhalten oder welche Angewohnheit Du in Deinem Arbeitsalltag als Deine Schwäche erlebst, und erläutere danach, was Du bisher unternommen hast, um diese zu minimieren.

Man ist selten overdressed, aber schnell underdressed. Unabhängig von Deiner Berufserfahrung, Deiner neuen Position oder dem Dresscode der Firma solltest Du als Mann einen Anzug mit Krawatte, als Frau einen Hosenanzug tragen.

Bereite vor dem Gespräch eine Mappe mit allen relevanten Unterlagen in ausgedruckter Form vor und nehme sie zum Termin mit.

Bewerbungsgespräch

Das Unternehmen hat aufrichtiges Interesse daran, Dich als Person kennen zu lernen; schließlich müssen sie abwägen, ob Du zum Unternehmen passt oder nicht. Natürlich werden Fragen gestellt, um genau das rauszufinden – diese sind normalerweise aber nicht als Stresstest oder Fangfragen intendiert.

Falls während des Gesprächs Fragen oder Unklarheiten aufkommen, darfst Du diese sofort stellen. Frage nur nach, wenn die weitere Unterhaltung ansonsten beeinträchtigt würde.

Falls Du beim Beantworten von Fragen unsicher bist, wie weit Du ins Detail gehen sollst, erzähle lieber zu ausführlich als zu oberflächlich.

Das Thema Gehalt wird von dem Arbeitgeber angesprochen. Spreche es nicht von Dir aus an. Mache Dir bereits vorher Gedanken, welches Zielgehalt Du und überlege Dir eine innerliche, untere Gehaltsgrenze, die Du als solche jedoch nicht ansprichst.

Am Ende des Gespräches wirst Du gefragt, ob Du noch weitere Fragen hast.
Einige Fragen haben sich wahrscheinlich bereits im Gespräch geklärt Alle übrigen Fragen solltest Du nun stellen: Frage nach, welche Aufgaben Deine Tätigkeit umfasst und nehme dabei Bezug auf die Stellenausschreibung. Erkundige Dich nach Tools, nach der Aufteilung des Teams und wie es sich zusammensetzt.

Eine weitere, abschließende Frage, deren Antwort Deinen Eindruck prägen könnte, ist die Frage, weshalb Dein Gesprächspartner gerne in dem Unternehmen arbeitet. Dies ist für Dich interessant und als Abschlussfrage ein schöner Ausklang, sodass das Gespräch für beide Seiten mit einem guten Gefühl endet.

Nachbereitung

Falls Du während des Gesprächs aufgefordert wurdest, weitere Unterlagen einzureichen, mache dies zeitnah und bedanke Dich für das Gespräch.
Nutze in jedem Fall die Gelegenheit, Dein Interesse in einer E-Mail nochmals zu unterstreichen, indem Du ein kurzes Motivationsschreiben aufsetzt und kurz schreibst, was Dich besonders an der Stelle und dem Unternehmen reizt, nachdem Du im Bewerbungsgespräch ja nun einiges an neuem Input erhalten hast.

Nach dem Gespräch empfiehlt es sich, das Gespräch inhaltlich Revue passieren zu lassen und alle wichtigen Informationen zusammenzufassen, damit sie nicht durch Aufregung oder Stress in Vergessenheit geraten. Schlafe eine Nacht über das Gespräch und überlege Dir, wie es weitergeht; kannst Du es Dir vorstellen, in dem Unternehmen zu arbeiten?

Das Unternehmen wird sich in der Regel ein paar Tage nach dem Gespräch bei Dir melden. Abhängig vom Unternehmensstandard ist es möglich, dass Du zu einem zweiten Gespräch und / oder einem Probetag eingeladen wirst.
Falls das Unternehmen sich über eine Woche nach dem Gespräch nicht bei Dir gemeldet hat, ist es angemessen, bei dem Ansprechpartner nachzuhaken.