Wie funktioniert ein Alleinauftrag bei einer Headhunting Agentur?

Bei einem sogenannten Alleinauftrag wird vom suchenden Unternehmen ausschließlich ein Headhunter beauftragt. Wie sich der Ablauf in diesem Fall darstellt und wann das Vorgehen sinnvoll ist, lesen Sie in diesem Beitrag. Sie erfahren außerdem, woran Sie eine seriöse Headhunting-Agentur erkennen.

Was versteht man unter einem Alleinauftrag?

Der Begriff „Alleinauftrag“ wird insbesondere in zwei Bereichen verwendet: bei der Beauftragung von Immobilien-Maklern und im Bereich der Personalberatung. In ersterem Fall sucht der Interessent eine Immobilie, im zweiten Fall einen passenden Kandidaten für eine offene Stelle im Unternehmen. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns ausschließlich auf den Bereich der Personalberater und Headhunter.

Im Kontext von Headhunting ist von einem Alleinauftrag die Rede, wenn das suchende Unternehmen nur einen Headhunting-Anbieter exklusiv mit der Suche nach einem passenden Mitarbeiter beauftragt. Fixiert werden die Einzelheiten eines solchen Auftrags in einem Vertrag. Dieser regelt nicht nur monetäre Gesichtspunkte wie die Provision. Oftmals werden beide Parteien durch den schriftlichen Vertrag auch zur Einhaltung strikter Regularien verpflichtet.

Üblich ist es beispielsweise, dass der Headhunting-Anbieter seine Aktivitäten transparent darlegt. Teils wird im Vertrag sogar vereinbart, dass die Personalberatung in einem definierten Zeitraum Erfolge vorweisen muss. Das beauftragende Unternehmen verpflichtet sich im Gegenzug, den Headhunter (oder Executive-Search-Berater) mit allen wichtigen Informationen für die Suche auszustatten. Insbesondere versichert der Auftraggeber jedoch, keinen zweiten Personalberater zu beauftragen oder selbst auf dem Markt aktiv zu werden.

Ab wann ist ein Alleinauftrag sinnvoll?

Ein Alleinauftrag ist immer dann empfehlenswert, wenn bei der Besetzung einer offenen Position hohe Diskretion gefordert ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Top-Kandidaten als Führungskräfte und Manager gesucht werden. In diesem Fall wählt der Headhunter meist eine Suchmethode, bei der ein potenzieller Kandidat aus seinem Netzwerk direkt angesprochen wird. Die Rede ist dann auch von Direct Search. Würde in diesem Fall ein zweiter Headhunting-Anbieter beauftragt, könnte es durchaus passieren, dass ein guter Kandidat zweimal angesprochen wird. Dies wirft jedoch kein gutes Licht auf das beauftragende Unternehmen. Mit einem Alleinauftrag kann dieser negative Effekt ausgeschlossen werden.

So erkennen Sie einen seriösen Headhunter

Damit der geeignete Kandidat für eine zu besetzende Stelle gefunden werden kann, muss der Headhunting-Anbieter über ausgeprägtes Know-how und gute Verbindungen in der Branche verfügen. Dies gilt gerade dann, wenn eine Führungskraft für eine bestimmte Position gesucht wird. Über den Erfolg entscheidet selbstverständlich auch die Methodik, mit der ein Personalberater auf den möglichen Interessenten zugeht.

Die Aussicht auf vermeintlich schnelle Gewinne hat dazu geführt, dass sich mittlerweile eine ganze Reihe von Personalvermittlern und Headhunting-Anbietern auf dem Markt tummeln. Nicht jeder davon ist jedoch ein erfahrener und empfehlenswerter Partner. Unternehmen tun deshalb gut daran, bei der Auswahl einer Agentur die Augen offen zu halten. Insbesondere lässt sich eine seriöse Personalberatung an folgenden Aspekten erkennen:

• Hohe Transparenz
• Gute Reputation
• Umfangreiche Dienstleistung
• Realistische Provision
• Individuelle Beratung
• Gutes Netzwerk

Betrachten wir diese Aspekte im Folgenden etwas genauer.

Hohe Transparenz

Ein seriöser Personalvermittler kommuniziert offen und transparent. Er zeigt auch auf, wo seine Grenzen liegen. Wird etwa ein Kandidat gesucht, dessen Rekrutierung aktuell völlig unrealistisch ist, so spricht er auch dies ohne Umschweife an. Zudem sorgt er während der gesamten Auftragsdauer für Transparenz durch die Offenlegung unternommener Schritte.

Gute Reputation

Auch der Ruf eines Personalberaters ist ein gutes Indiz für dessen Seriosität. Es lohnt sich daher, sich im Vorfeld im eigenen Unternehmensumfeld umzuhören und sich – sofern möglich – Referenzen in der Branche anzusehen.

Umfangreiche Dienstleistung

Insbesondere bei einem Alleinauftrag sollte der Headhunter nicht nur in der Lage, sein einen Interessenten für die vakante Position zu finden. Er sollte mit seinem Dienstleistungsangebot auch dafür sorgen, dass der Bewerber einen erfolgreichen Onboarding-Prozess durchläuft. Das Ziel ist es hierbei, den Kandidat langfristig an seinen neuen Arbeitgeber zu binden.

Realistische Provision

Auch eine realistische Preisgestaltung ist ein Indiz für Seriosität. Insbesondere bei überaus günstigen Angeboten sollten Verantwortliche hellhörig werden, denn nicht selten fehlt es hier an Qualität. Doch auch überhöhte Preise, die möglicherweise rein mit dem Namen des Recruiting Consultants begründet werden, sollten durchaus kritisch hinterfragt werden.

Individuelle Beratung

Ob Management, Führungskraft oder Mitarbeiter mit hoher Fachexpertise: Ein professioneller Anbieter investiert viel Zeit, um die Bedürfnisse seines Kunden im Detail zu verstehen. Er klärt die Erwartungen genau ab, bevor er Profile präsentiert. Ebenso verheimlicht er seine persönliche Meinung nicht – auch bei unangenehmen Wahrheiten.

Gutes Netzwerk

Ein guter Headhunting-Anbieter verkauft nicht nur seine Datenbank, sondern sein Wissen, seine Erfahrung, seine Branchenkenntnis, seine Methodenkompetenz und vor allen Dingen sein Netzwerk.

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